Ein Wochenende voller Motivation

Was für ein spannendes und verrücktes Wochenende. Marco und ich haben uns letztes Jahr für ein Motivationsseminar bei Matthias Herzog angemeldet, also ich eher skeptisch, Marco voll motiviert. Mein Problem sind halt meine Selbstzweifel, und die kommen nicht von ungefähr. Ich habe mich als ich noch sehr übergewichtig war nicht respektiert. Ich habe mich geschämt, mir nichts zugetraut, hatte kein Selbstbewusstsein (habe ich teilweise auch heute nicht), ach ich könnte beibleiben. Meine innere Stimme hat immer gesagt, das schaffst du eh nicht. Und das war dann auch so.

Ich habe an diesem Wochenende Seiten von mir entdeckt, die ich noch nicht kannte, und freue mich das sie da sind und ich sie annehme. Das war nicht ganz einfach, aber ich habe meine Komfortzone sowas von verlassen…

Ich habe früher schon Rollenspiele nicht besonders gemocht, und das ist wirklich harmlos ausgedrückt. Aber ich bin gestern und heute über meinen Schatten gesprungen und habe gelernt, das es völlig egal ist was andere über mich denken. Ja ich arbeite dran, hat aber schon gut funktioniert. Ich sehe mich immer noch dick, da ist der Kopf irgendwie nicht ganz bei mir. Gestern hatten wir eine Übung wo wir uns in Gruppen gegenseitig einschätzen sollten, zb. welchen Beruf man ausübt, ob man viele Freunde hat, ob man Familie hat usw. Ich stand also in der Mitte und neun mir unbekannte Menschen um mich herum. Und es war unglaublich. Einer sagte ich habe ein starkes selbstbewusstes Auftreten. Habe ich das? War mir selbst nicht bewusst, aber da war wieder die verkehrte Wahrnehmung.

Es fielen Worte wie sympatisch, nett, erfolgreich mit sich selbst. Ja stimmt, genau das bin ich. Erfolgreich mit mir Selbst. Diese Übung hat mir echt geholfen mich mal anders zu betrachten ?
Ich bin überrascht wie ich über mich hinaus gewachsen bin. Bei einer Übung mußte ich dennoch passen. Nicht weil ich mich nicht getraut habe, sondern weil das für mich viel zu emotional geworden wäre. Wir sollten auf eine Styroporplatte Dinge schreiben von denen wir uns trennen wollen oder die wir loslassen wollen, und sollten diese am Ende vor den anderen zerschlagen. Und das wäre bei mir von Trauer überschattet gewesen, es sitzt einfach zu tief um es mit einer Styroporplatte loszuwerden?. Aber alles nicht schlimm, man wird zu nichts gezwungen, alles macht man für sich und freiwillig und das hat mir gefallen.

Ich bin froh das wir uns angemeldet haben, und Stolz auf mich das ich über meinen Schatten gesprungen bin.
Hätte ich früher niemals getan.

Vielen Dank für dieses tolle Wochenende an alle Beteiligten
Und noch was ganz positives, ich habe ganz tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich ganz sicher in Kontakt bleiben werde

 

image_pdfArtikel als PDF speichernimage_printArtikel direkt drucken
Schreibe einen Kommentar
*
*
*

Instagram

Die Antwort von Instagram enthielt ungültige Daten.

Folg mir!